Wer nach „Jenke vorher nachher“ sucht, möchte meistens wissen, warum Jenke von Wilmsdorff plötzlich so anders aussah. Der bekannte TV-Journalist machte seinen eigenen Körper zum Teil eines ungewöhnlichen Experiments und beschäftigte sich intensiv mit Schönheit, Alter und dem Wunsch, jünger auszusehen.
Besonders viel Aufmerksamkeit bekamen die Bilder seines Gesichts während und unmittelbar nach den Behandlungen. Teilweise war die Veränderung so deutlich, dass Jenke auf den ersten Blick kaum wie zuvor wirkte.
Jenke vorher nachher – was steckt hinter dem Schönheitsexperiment?
Jenke von Wilmsdorff ist dafür bekannt, außergewöhnliche Themen durch persönliche Selbstversuche zu untersuchen. Beim Schönheitsexperiment stellte er deshalb nicht einfach Menschen vor, die sich kosmetisch behandeln oder operieren lassen. Er wurde selbst zum Teilnehmer.
Das Experiment wurde 2020 für ProSieben durchgeführt. Jenke wollte innerhalb von rund 100 Tagen herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt, das eigene Erscheinungsbild jünger wirken zu lassen. Dabei wurde ein bewusst extremes Ziel formuliert: Er sollte möglichst 20 Jahre jünger aussehen.
Jenke von Wilmsdorff vor der OP – wie sah er vorher aus?
Vor seinem Schönheitsexperiment zeigte Jenke die normalen Zeichen des Älterwerdens. Linien und Falten waren sichtbar, besonders rund um Augen und Stirn. Das war nichts Ungewöhnliches. Jenke wurde 1965 geboren und war zum Zeitpunkt des Experiments Mitte 50.
Gerade dieser natürliche Ausgangszustand war für den Versuch wichtig. Nur dadurch konnte später ein deutlicher Jenke-vorher-nachher-Vergleich entstehen. Sein ursprüngliches Gesicht war den Fernsehzuschauern außerdem bereits seit Jahren bekannt. Dadurch fielen Veränderungen schneller auf als bei einer unbekannten Person.
Welche Schönheitsoperationen ließ Jenke machen?
Beim Jenke vorher nachher Experiment blieb es nicht bei Hautcremes und normalen kosmetischen Behandlungen. Verschiedene ästhetische Verfahren kamen zum Einsatz. Zu den öffentlich dokumentierten Maßnahmen gehörten unter anderem Botox und Hyaluronsäure. Auch Eingriffe beziehungsweise Behandlungen im Bereich der Augen und Haut spielten eine Rolle. Darüber hinaus wurden Verfahren wie Eigenfettbehandlungen, Laserbehandlungen und weitere Methoden der ästhetischen Medizin eingesetzt.
| Behandlung | Allgemeiner Zweck |
|---|---|
| Botox | Mimikfalten abschwächen |
| Hyaluronsäure | Volumen geben und bestimmte Falten ausgleichen |
| Lidstraffung | Haut rund um die Augen reduzieren |
| Eigenfett | Volumen in ausgewählten Bereichen aufbauen |
| Laserbehandlung | Hautbild behandeln |
| PRP | Regenerative Hautbehandlung mit Bestandteilen des eigenen Blutes |
| Fadenlifting | Gewebe ohne klassisches großes Facelift anheben |
Wichtig ist dabei, diese Verfahren nicht gleichzusetzen. Einige sind minimalinvasiv, andere stellen tatsächliche operative Eingriffe dar. Auch Risiken, Kosten, Wirkung und Heilungsdauer können sich erheblich unterscheiden. Das Experiment sollte daher nicht als allgemeine Empfehlung verstanden werden, dieselben Behandlungen durchführen zu lassen.
Jenke vorher nachher – wie drastisch war das Ergebnis?
Der Moment, der besonders im Gedächtnis blieb, war die Enthüllung seines veränderten Gesichts. Der Unterschied war deutlich. Seine Haut und bestimmte Gesichtspartien wirkten anders als zuvor. Gleichzeitig sah sein Gesicht während der frühen Phase nach den Eingriffen teilweise ungewöhnlich aus.
Genau diese Bilder verbreiteten sich stark und führten dazu, dass Menschen noch Jahre später nach „Jenke vorher nachher“, „Jenke Gesicht OP“ oder „Jenke von Wilmsdorff Schönheitsoperation“ suchen.
Warum der Jenke-Vorher-Nachher-Vergleich täuschen kann
Bei Vorher-Nachher-Bildern von Schönheitsoperationen gibt es grundsätzlich ein Problem: Der Zeitpunkt des Nachher-Fotos spielt eine große Rolle. Nach einem Eingriff braucht der Körper Zeit. Schwellungen, Rötungen oder andere vorübergehende Veränderungen können dazu führen, dass das Gesicht zunächst ganz anders wirkt als einige Monate später. Deshalb sollte zwischen drei Phasen unterschieden werden:
- Vorher: Jenkes natürliches Gesicht vor dem Experiment.
- Direkt nachher: Veränderungen während beziehungsweise kurz nach den Behandlungen.
- Nach der Heilung: Das Gesicht, nachdem Schwellungen zurückgegangen sind und sich das Ergebnis stabilisiert hat.
Gerade der zweite Punkt erklärt einige der besonders drastischen Bilder.
Was sagt Jenke selbst über seine Schönheits-OP?
Vielleicht der spannendste Teil des Experiments betrifft nicht Botox oder Operationen, sondern Jenkes persönliche Haltung danach. Ein solches Experiment zwingt einen Menschen dazu, sich intensiv mit dem eigenen Aussehen auseinanderzusetzen. Plötzlich werden Falten, Augenpartien und andere Merkmale zu etwas, das analysiert und verändert werden kann.
Jenke beschäftigte sich nach dem Versuch deshalb auch mit der Frage, ob permanente Jugend überhaupt ein sinnvolles Ziel ist. Das Experiment entwickelte sich dadurch von einem reinen Vorher-Nachher-Test zu einer Diskussion über Schönheitsideale und das Älterwerden.
Jenke vorher nachher: Was können wir daraus lernen?
Vorher-Nachher-Fotos sind besonders wirkungsvoll, weil sie komplizierte Veränderungen mit zwei Bildern erzählen. Doch genau darin liegt ihre Schwäche. Licht, Gesichtsausdruck, Kamerawinkel, Heilungsphase und Zeitpunkt können einen großen Unterschied machen. Wer sich über Schönheitsbehandlungen informiert, sollte seine Entscheidung deshalb niemals ausschließlich anhand spektakulärer Fotos treffen.
Jenkes Experiment bietet dafür ein gutes Beispiel. Das Gesicht unmittelbar nach einer Behandlung sah anders aus als Monate später. Auch deshalb sollte man bei Bildern mit Aussagen wie „komplett verändert“ oder „nicht wiederzuerkennen“ vorsichtig sein.
Fazit: Jenke vorher nachher zeigt mehr als eine Schönheits-OP
Der Jenke vorher nachher Vergleich gehört zu den bekanntesten Selbstexperimenten von Jenke von Wilmsdorff. Innerhalb von rund 100 Tagen ließ er zahlreiche kosmetische und ästhetische Methoden ausprobieren, um herauszufinden, wie stark sein Erscheinungsbild verjüngt werden kann.
Das ursprünglich sehr hohe Ziel, etwa 20 Jahre jünger auszusehen, wurde nicht vollständig erreicht. Trotzdem war die Veränderung deutlich sichtbar und sorgte für eine breite öffentliche Diskussion.
Mehr lesen: Heidrun Buchmaier
